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Wanzer. Das BUND-Auenzentrum Burg Lenzen verfolgt im Projekt „Lebendige Auen für die Elbe“ das Ziel naturnahe Auen an der Elbe zu erhalten und zu fördern. Umgesetzt wird dieses Vorhaben im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Seit 2012 läuft das Projekt, bei dem das Augenmerk auf der Hohen Garbe liegt.

Fotos (3): Jen Guyton

„Gemeinsam für Artenvielfalt und Klimaschutz“ – Unter diesem Motto engagieren sich seit einigen Jahren Schüler des bei Pflanzaktionen in der Hohen Garbe. Die beliebten Aktiveinsätze finden im Rahmen des Projektes „Lebendige Auen für die Elbe“ statt und werden vom BUND-Auenzentrum auf Burg Lenzen koordiniert. Auch in diesem speziellen Jahr mit vielen Einschränkungen im Schul- und Freizeitbereich ist es wieder gelungen einen Aktiveinsatz im Zeichen des Naturschutzes zu realisieren.

Dornige Schlehenschicht um die Jungpflanzen

Die sechste Klasse des Osterburger Gymnasiums widmete sich vor wenigen Tagen den Neupflanzungen rund um das Abgrabungsgewässer in der Hohen Garbe. Zum Schutz gegen Wildverbiss durch Rehe legten die 22 Jungen und Mädchen eine schützende, dornige Schlehenschicht um die Jungpflanzen. Hier war voller Körpereinsatz gefragt, denn das „Baumaterial“ musste zunächst geschnitten und dann mit Muskelkraft zu den Pflanzungen gebracht werden.

Zum besseren Verständnis dieser Arbeiten im Gelände gab es vorab einen Einführungsprojekttag an der Schule durch den Umweltpädagogen Norbert Krebber. Zusammen mit dem Aktiveinsatz konnte den SchülerInnen die Bedeutung des Auwaldes in der Hohen Garbe für die Biodiversität und den Klimaschutz so eindrucksvoll verdeutlicht werden. Heiko Bölk (Projektkoordinator Öffentlichkeitsarbeit) freut sich über die geleistete Arbeit: „Alle Schüler können auf einen erfolgreichen Tag im Zeichen einer lebendigen Elbe zurückblicken und werden diesen besonderen Lebensraum an der Elbe bestimmt in guter Erinnerung behalten“. Nach dem knapp dreistündigen Einsatz ging es für die Jugendlichen, erschöpft aber glücklich, zurück nach Osterburg.

PPA/bund


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