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Prignitz. Im Landkreis gibt es einen ersten Fall der Geflügelpest. Ein verendeter Mäusebussard ist positiv auf den Erreger getestet worden, wie die Prignitzer Kreisverwaltung am Montag mitteilte. Das Tier wurde bereits am 11. November an der Havel in der Nähe von Quitzöbel aufgefunden. Der Landkreis schickte den Kadaver anschließend an das Landeslabor Berlin-Brandenburg zu einer Untersuchung.

Das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems hat das positive Testergebnis am Wochenende bestätigt.

Im Nachbarlandkreis Ostprignitz-Ruppin ist bereits am 7. November bei einem Kranich der erste Fall der Geflügelpest nachgewiesen worden. Auch an Nord- und Ostsee wurde seitdem bei weiteren Wildvögeln das hochpathogene aviäre Influenzavirus vom Subtyp H5N8 festgestellt. In Mecklenburg-Vorpommern sind außerdem bereits mehrere Hausgeflügelbestände betroffen.


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Lesezeit: 2 Minuten Prignitz. Die Amtstierärztin appelliert an alle Bürger, Totfunde von Wildvögeln, insbesondere von Wasser- und Greifvögeln, an den Sachbereich Veterinäraufsicht und Verbraucherschutz zu melden. Seit wenigen Wochen tritt die Tierseuche wieder vermehrt auf. Über den Erreger und was es jetzt zu beachten gibt. [PPA+]


Alle Halter von Geflügel werden deshalb nochmals zur Wachsamkeit aufgerufen! Die vorgeschriebenen Biosicherheitsmaßnahmen sind unbedingt einzuhalten und jeder direkte oder indirekte Kontakt zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel ist zu vermeiden, appelliert die Kreisverwaltung.

PPA/lkpr


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