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Ostprignitz-Ruppin. Im Landkreis gibt es den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Das teilte die Kreisverwaltung mit. Eine Frau, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war, ist in der Nacht zum Freitag in einem Krankenhaus in Ostprignitz-Ruppin verstorben. Gleichzeitig zählt das Gesundheitsamt sieben Neuinfektionen.


+++ Coronavirus in der Prignitz +++

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In einem Fall ist das Bildungs-Campus in Rheinsberg betroffen. Dort wurde der gesamte zehnte Jahrgang sowie einige Lehrkräfte in häusliche Isolation geschickt. Ein anderer Fall betrifft die Lindenschule in Kyritz. Die Person befand sich zum Testzeitpunkt bereits in Quarantäne. Einen weiteren Fall gibt es an der Grundschule Gildenhall. Auch hier wurde eine Klasse sowie der Hortbereich in häusliche Isolation geschickt.

» Insgesamt gibt es damit 464 mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierte Personen in Ostprignitz-Ruppin. Zehn Personen werden derzeit stationär behandelt, davon eine intensivmedizinisch. Sie wird zudem beatmet. Eine Person, die nicht im Landkreis wohnhaft ist, wurde ebenfalls zur Weiterbehandlung in ein anderes Krankenhaus verlegt.


22 Neuinfektionen im Landkreis

Am Tag zuvor zählte das Gesundheitsamt 22 neue Infektionen mit dem Coronavirus in Ostprignitz-Ruppin. Von den neu gemeldeten Fällen bestehen unter anderem Verbindungen zu insgesamt sieben Gemeinschaftseinrichtungen im Landkreis.

Dabei handelt es sich um die Grundschule Breddin, die Rosa-Luxemburg-Schule Neuruppin, eine Pflegeschule in Neuruppin, das Evangelische Gymnasium in Neuruppin, die Stephanus-Stiftung in Kyritz, die Theodor Fliedner-Stiftung in Langen und die Puschkinschule in Neuruppin. Außerdem besteht in einem Fall eine Verbindung zu einer Hausarzt-Praxis in Lindow.


Kontrollen in den Bussen

Der Landkreis hat in dieser Woche in einer gemeinsamen Aktion überprüft, ob die nach der Eindämmungsverordnung vorgeschriebene Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Öffentlichen Personennahverkehr eingehalten wird.  Sechs Mitarbeiter der Kreisverwaltung, die durch Polizisten und Ordnungsamtsmitarbeiter aus Neuruppin und Kyritz unterstützt wurden, haben sowohl Fahrgäste in den Bussen, als auch an Wartebereichen und Haltestellen, kontrolliert.

Die Kontrollen bezogen sich auf die Stadtlinien in Neuruppin zwischen der Pfarrkirche und Treskow bzw. zwischen dem Rheinsberger Tor und Alt Ruppin sowie auf die Buslinie zwischen dem Bürgerpark Kyritz und Metzelthin.

Im Ergebnis der Kontrollen konnte festgestellt werden, dass sich die Fahrgäste überwiegend an die geltenden Bestimmungen gehalten haben. Während in den Bussen nahezu jeder eine Maske freiwillig getragen hat, wussten allerdings einige Schüler nicht, dass auch in den Wartebereichen eine Maske zu tragen ist. Nach einer entsprechenden Aufforderung haben diese Personen die Maske aufgesetzt.

Bußgelder mussten hier nicht verhängt werden. Verstöße gegen die Tragepflicht können mit Bußgeldern zwischen 50 und 250 Euro geahndet werden.

Im Öffentlichen Personennahverkehr, also in Bussen, Bahnen und Taxis, aber auch an Haltestellen und Wartebereichen, ist das Tagen der einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend, da diese – neben dem Mindestabstand von 1,50 Meter – einen sinnvollen Schutz vor einer Übertragung des Coronavirus darstellt. Natürlich nur dann, wenn auch wirklich Mund und Nase bedeckt sind.

PPA/lkopr


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