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Berlin/Prignitz. Dagmar Ziegler wurde am Donnerstag von den Mitgliedern des Deutschen Bundestages mit 536 Ja-Stimmen zur neuen Bundestagsvizepräsidentin gewählt. Die SPD-Bundestagsabgeordnete aus Brandenburg und gebürtige Leipzigerin ist nun offiziell die Nachfolgerin des kürzlich plötzlich und völlig unerwartet verstorbenen Thomas Oppermann.

Foto: Dagmar Ziegler

„Seit 1990 habe ich mich für und in der SPD im Osten engagiert, zunächst auf kommunaler, dann auf Landes- und Bundesebene. Begonnen mit der Gründung der SPD in Lenzen, dann als dortige ehrenamtliche Bürgermeisterin, im Kreistag Prignitz, im Brandenburger SPD-Landesverband, Landtag und Landesregierung. Schließlich als Bundestagsabgeordnete für Prignitz, Oberprignitz/Ruppin und Havelland 1. Meine Wahl sehe ich als positives Zeichen und gutes Signal für die Menschen in Ostdeutschland.“

Dagmar Ziegler

Von 2000 bis 2004 war Dagmar Ziegler Finanzministerin, von 2004 bis 2009 Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie in Brandenburg. Seit 2009 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages, von 2009 bis 2013 stellv. Vorsitzende und seit 2013 parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion. Sie ist zudem Sprecherin des Seeheimer Kreises.

Dagmar Ziegler war vom Fraktionsvorstand als neue Bundestagsvizepräsidentin vorgeschlagen worden. Die SPD Bundestagsabgeordneten votierten bereits in der Fraktionssitzung am vergangenen Dienstag einstimmig für sie, nachdem Ulla Schmidt nach dem Patt im ersten Wahlgang ihre Kandidatur zurückgezogen hatte.

PPA/ext


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