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Prignitz. Aktuell sind im Landkreis 58 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Zum Vortag kamen sieben neue Corona-Fälle hinzu, wie das Gesundheitsamt am Freitagnachmittag vermeldete. Danuta Schönhardt, Geschäftsbereichsleiterin Soziales und Gesundheit der Kreisverwaltung, informierte darüber, dass der Landkreis in dieser Woche 190 Quarantänefälle verhängte.

Bei 145 Abstrichen auf das Coronavirus gab es 122 negative und 23 positive Ergebnisse. Das sind 15,9 Prozent aller Testungen.

Nach einem positiven Abstrich einer Lehrerin in Perleberg wurden 171 Schüler darüber informiert und zunächst in Quarantäne gesetzt, wie die Kreisverwaltung weiter schrieb. Ein zweiter Test ergab ein negatives Ergebnis. Alle Schüler können ab Montag wieder zur Schule gehen. Um welche Bildungseinrichtung es sich dabei handelt, teilte das Gesundheitsamt nicht mit.

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+++ Coronavirus in der Prignitz +++

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Laut Danuta Schönhardt sucht das Land Brandenburg neben Cottbus und Potsdam mindestens acht weitere Impfzentren. Der Landkreis Prignitz arbeite zurzeit an einem Konzept für den Standort in Pritzwalk. Die Dömnitzstadt sei zentral und verkehrsgünstig gelegen, zudem gäbe es mehrere kommunale Liegenschaften, die genutzt werden könnten. Dieses Angebot werde nächste Woche dem Land konkretisiert unterbreitet.

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Prignitz weicht nicht von Corona-Regeln ab

Im Land Brandenburg weist die Prignitz aktuell als einziger Kreis eine Inzidenz unter dem 50er-Wert aus. „Dennoch“, so Landrat Torsten Uhe, „wird es keine Ausnahmeregelungen für unseren Landkreis geben.“ Das habe am Donnerstag die Konferenz mit dem Ministerpräsidenten und den Landräten sowie Bürgermeistern der kreisfreien Städte noch einmal klar gestellt.

Nur wenn der Wert des Landes unter 50 Neuinfizierten läge, könnten Abweichungen von der gültigen Eindämmungsverordnung zugelassen werden. Der Landesdurchschnitt liegt momentan bei 130 Neuinfizierten je 100 000 Einwohner.

Uhe bezeichnete die auf der Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Merkel am Mittwoch besprochenen neuen Regelungen als Kompromiss zwischen den Bedürfnissen der Bevölkerung und dem tatsächlichen Infektionsgeschehen. Der beabsichtigte Öffnungskorridor zwischen Weihnachten und Neujahr könne angesichts der Pandemie ein Weihnachtsfest möglich machen, sagte er. „Ich hoffe, dass die Inzidenzwerte im Januar nicht nach oben schießen werden“, appelliert er an die Vernunft der Bürger.

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PPA/lkpr


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