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Perleberg/Prignitz. In der Kreisverwaltung beginnt das Zeitalter der E-Mobilität. Zum 1. Dezember werden vier Elektroautos in Dienst gestellt. Es sind Fahrzeuge vom Typ Renault ZOE Z.E.50, die nach einer Ausschreibung bei einem Händler in der Region bestellt worden sind (Autohaus Mayer). Mit diesen Fahrzeugen möchte die Kreisverwaltung Aspekte der Ökologie und Nachhaltigkeit unterstützen.

Geringe Wartungskosten bei langer Lebensdauer

Die Fahrzeuge sind emissionsfrei, weil sie ohne CO2-Ausstoß fahren. Es gibt keine Geruchsbelästigung. Das Aufladen geschieht über vier kreiseigene, solarbetriebene Ladestationen. Sie können auch an jeder zugänglichen Steckdose aufgeladen werden. Für die Fahrzeuge ergeben sich insgesamt geringe Wartungskosten bei langer Lebensdauer.

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Der Landkreis bestreitet ab sofort auch mit vier Elektroautos seine Dienstfahrten – ein wichtiger Moment für Landrat Torsten Uhe (l.) und Karsten Wachholz, Energiemanagement-Beauftragter beim Kreis – und natürlich für die Umwelt. I Foto Landkreis Prignitz

Die Autos werden beim Bremsen und bei Bergabfahrten Energie zurückgewinnen. Problematisch sind die noch nicht ausreichenden öffentlichen E-Ladestationen und die teilweise geringe Reichweite. Der Hersteller gibt eine Reichweite für den Sommer von 400 Kilometer an. Für die Dienstfahrten im Landkreis sind sie jedoch sehr gut zu gebrauchen.

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Aktuell gibt es im Landkreis Prignitz 102 zugelassene Elektroautos, Tendenz steigend. Insgesamt sind rund 46.000 Pkw im Landkreis zugelassen.

Auf den Haushalt wirken sich die Fahrzeuge positiv aus: Steuerbefreiung, kleine Versicherungsprämien, geringe Wartungskosten, keine Treibstoffkosten. Die Anschaffung wurde über das Programm Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur gefördert. Es gab Zuwendung aus dem Sondervermögen Energie und Klimafonds, Einzelplan 60, womit die Anschaffung von Fahrzeugen und Ladeinfrastrukturen unterstützt werden.

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PPA/lkpr


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