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Brandenburg. Für die Impfzentren in Elsterwerda, Frankfurt/Oder, Oranienburg, Brandenburg, Eberswalde, Prenzlau, Luckenwalde und Kyritz können ab Sonntag, 24. Januar, wieder Termine unter der Telefonnummer 116117 vereinbart werden. Leider stehen weiterhin nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung. Daher werden vorläufig Erst-Impftermine in diesen Impfzentren nur bis zum 12. Februar vergeben.

Bis zum 12. Februar können in den Impfzentren insgesamt rund 7.500 Impfungen durchgeführt werden. Aufgrund der Lieferschwierigkeiten des Impfstoffes von Pfizer und BioNTech ab der vierten Kalenderwoche musste die Impfterminvermittlung vorübergehend eingestellt werden.

Für die Impfzentren Potsdam, Cottbus und Schönefeld werden bis auf weiteres keine neuen Impftermine vergeben. Termine für die Zweit-Impfung finden wie vereinbart statt. Die in der vierten und fünften Kalenderwoche vereinbarten Erst-Impftermine werden aktuell umgebucht und die Betroffenen persönlich über die Call Center sowie auch schriftlich per E-Mail und Brief informiert.

Sobald wieder ausreichend Impfstoff im Impfzentrum verfügbar ist, werden diese Bürger sofort unaufgefordert telefonisch kontaktiert, um mit ihnen neuen Termine zu vereinbaren. Die Call Center melden sich, die Bürgerinnen und Bürger müssen nichts weiter veranlassen.

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Aktuell wurden bereits über 3.100 von den insgesamt rund 9.000 Betroffenen angerufen. Die ersten Rückmeldungen zeigen, dass der mit Abstand größte Teil der Bürger aufgrund der Vorinformation über Funk und Presse die Umbuchung akzeptiert und dankbar ist für den späteren Rückruf zur erneuten Terminvermittlung bei neuen Terminkapazitäten.

Die Impfzentren Cottbus, Potsdam, Schönefeld, Elsterwerda, Frankfurt/Oder und Oranienburg werden mit dem Impfstoff von Pfizer/BioNTech beliefert. Die Impfzentren Brandenburg an der Havel, Eberswalde, Prenzlau, Luckenwalde und Kyritz erhalten den Moderna-Impfstoff.


Informationen zur Priorisierung:


Da zu Beginn nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, werden auf Grundlage der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes folgende Personen zuerst geimpft:
  • Personen im Alter von 80 Jahren und älter
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal
  • Personal in der ambulanten Altenpflege
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren
  • Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

PPA/lb


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