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Rühstädt. Die internationale Mittwinterzählung ging vor wenigen Tagen in ihr 55. Jahr. In rund 25.000 Gebieten in über 100 Ländern wurden alle auf und am Wasser lebenden Zug-, Rast- und Standvögel gezählt. Organisiert, koordiniert und durchgeführt wird diese zeitintensive Arbeit auch oft von Ehrenamtlichen. Im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe zählten die Naturwächter fleißig alles, was ihnen vors Okular flog. Das ist eine Anspruchsvolle Aufgabe, denn Deutschland ist als zentraleuropäischer Staat Transitland für viele Zugvögel.

Brandenburg liegt somit in einem wichtigen Dreh- und Angelpunkt für Wintergäste und Heimkehrer. Doch welchem Zweck dient diese Arbeit, bei der manch einer an Sisyphos denken mag?

Zum einen dient sie dem Erfassen von Bestandsveränderungen. Zum anderen lässt sich aus den Daten das Zugverhalten von Vögeln ableiten. Wie reagieren sie beispielsweise auf Klimaveränderungen oder akute Wetterumschwünge? Auch für Naturschutzmaßnah…


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