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Pritzwalk. Mit Zeitzeugengeschichten erinnerten Pritzwalker am 15. April an die Explosionskatastrophe auf dem Pritzwalker Bahnhof vor 76 Jahren. „Wir wollen das Gedenken pflegen – im Rahmen unserer Möglichkeiten“, betonte Bürgermeister Ronald Thiel während einer Gedenkveranstaltung in ganz kleinem Rahmen. Am 15. April 1945 war ein Munitionszug am Bahnhof von einem Aufklärungsflieger beschossen worden. Die Explosionen zerstörten das gesamte Viertel und waren für Pritzwalk so einschneidend wie der große Stadtbrand im November 1821.

Eingefunden hatten sich neben dem Bürgermeister auch Wolfgang Simon, Vorsitzender der Gesellschaft für Heimatgeschichte, Klaus-Peter Garlin (CDU), Helmut Kühn (Freie Wähler Pro Prignitz) und Rüdiger Kurtz (SPD) aus dem Stadtparlament sowie Lars Schladitz, Leiter der Museumsfabrik Pritzwalk.

Wolfgang Simon zitierte den damals 15-jährigen Horst Paetz, der von dem Abend im April 1945 berichtete, den er zu Hause in Birkenfelde verbra…


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