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Prignitz. Für 18 Kamerad aus Prignitzer Feuerwehren ging es am frühen Donnerstagmorgen von der Wittenberger Wache auf den rund 600 Kilometer langen Weg in den Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Die Einsatzkräfte, darunter sechs Mitglieder der Wittenberger Wehr, sind unter der Leitung des Wittenberger Stadtbrandmeisters Lars Wirwich vom 5.  bis zum 9. August in dem vom Hochwasser betroffen Landkreis im Einsatz.

Mit dabei sind auch Kameraden der Wehren aus Pritzwalk, Perleberg und Groß Pankow sowie ein Löschfahrzeug, ein Gerätewagen und zwei Mannschaftstransportwagen. Ab Sonntag werden die Einsatzkräfte durch 20 weitere Kamerad aus dem Landkreis abgelöst, die dann bis zum 12. August im Landkreis Ahrweiler unterstützen.

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Hintergrund ist ein Hilfeersuchen an das Land Brandenburg. Das Land schickt dieser Tage insgesamt 250 Einsatzkräfte und rund 50 Fahrzeuge zur Unterstützung nach Rheinland-Pfalz. Die Prignitzer Einsatzkräfte sollen vor Ort unter anderem bei Räumarbeiten und beim Absaugen von Öl-Wasser-Gemischen helfen.

Die Mitglieder der Wehren aus Wittenberge, Pritzwalk, Groß Pankow  und Perleberg vor der Abfahrt in die Hochwassergebiete. I Foto: Martin Ferch

Oliver Hermann, Bürgermeister der Stadt Wittenberge, bedankte sich vor der Abfahrt auch im Namen der kommunalen Familie bei den Prignitzer Kamerad für den Einsatz. Auch Wittenberge habe 2002 und 2013 im Zuge des Hochwassers viel Hilfe und Solidarität aus der Prignitz und von Außerhalb erfahren. Deshalb sei es gut und richtig, dass auch der Landkreis Hilfe anbietet, wenn an anderen Orten Not herrscht.

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PPA/wb/lkpr


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