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Prignitz. Ein Herbststurm nährt sich der Prignitz. Das Tief „Ignatz“ wird für einen turbulenten und vor allem stürmischen Donnerstag sorgen. Der Deutsche Wetterdienst warnt den ganzen Tag über vor schweren Sturmböen. Vereinzelnd sind auch orkanartige Böen nicht ganz ausgeschlossen, so die Wetterexperten am Mittwoch.

Kräftige Schauer und Gewitter

Bereits in der Nacht zum Donnerstag geht es los – mit kräftigen Schauern, teils Gewittern. Hier sind erste Sturmböen um 90 Stundenkilometer möglich. Das wird in der Prignitz vor allem zwischen 23 und 3 Uhr der Fall sein, berechnet ein Großteil der Wettermodelle.

  • Wetterwarnungen

    Wetterwarnungen für die Prignitz
    • FROST
      Gültig: 07.12. 18:00 - 08.12. 12:00

    Aktuelle Wetterwarnungen für Prignitz

In der zweiten Nachthälfte schwächt sich der Wind vorübergehend etwas ab, ehe er ab dem Morgen wieder kräftig zunehmen wird. Eine Warnung vor schweren Sturmböen gilt ab 8 Uhr. Verbreitet werden ab da an Sturmböen bis 85 Stundenkilometer in der Prignitz erwartet.

Orkanartigen Böen möglich

Vor allem in kräftigen Schauern und Gewittern sind schweren Sturmböen bis 100 Stundenkilometer bis hin zu orkanartigen Böen um 110 Stundenkilometer möglich, warnt der Deutsche Wetterdienst. Vor allem am Morgen um 8 Uhr sowie am Nachmittag um 15 Uhr wird das in der Prignitz voraussichtlich der Fall sein.


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Trotz der vielen Warnungen vor starkem Wind wird keine großflächige Orkanlage erwartet, da gab es schon ganz andere Stürme. Da die Bäume aber vielfach noch zumindest teilweise belaubt sind, werden einige Bäume umstürzen und damit sind auch streckenweise Störungen im Bahn- und Schienenverkehr zu erwarten.

Tiefdruckgebiet über den Ostatlantik

Schuld an dem Herbststurm ist ein Tiefdruckgebiet über den Ostatlantik und dem Nordmeer, das zunächst sehr milde Luft heranführt und sich im Laufe des Donnerstags weiter nach Osten hin verlagert. Südlich davon, wo sich Deutschland befindet, werden aufgrund des Luftmassenaustauschs diese starken Winde erwartet.


Bereits am Mittwoch ist das zu spüren. Der Wind lebt spürbar auf und vor allem zum Abend hin kommt es vermehrt zu Windböen bis 55 Stundenkilometer. Nachfolgend gelangt von Nordwesten her kühlere Meeresluft in die Region. In den kommenden Tagen kühlen die Temperaturen spürbar ab.

PPA


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