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Wittenberge. Nach den letzten Ereignissen in Wittenberge und der Region rufen der Evangelische Kirchenkreis Prignitz und das Demokratieforum Wittenberge zur einer Veranstaltung unter dem Motto „Aushalten – Innehalten – Gegenhalten“ am Dienstag, 11. Januar, um 17 Uhr vor dem Kulturhaus der Stadt Wittenberge auf.

Die Pandemie belaste alle, die jetzige Situation sei nicht leicht. Es wird viel diskutiert, es gibt Ängste – auch Existenzängste, steht im Aufruf. Kinder und Jugendliche und ältere Menschen würden in der Pandemie besonders leiden. 185 Menschen im Landkreis Prignitz – in Wittenberge 47 – sind bisher an Corona gestorben, Angehörige trauern, andere kämpfen mit den Langzeitfolgen einer Coronaerkrankung.

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„Bei allen Spannungen, kontroversen Diskussionen und Gefühlen gilt es manches im Miteinander auszuhalten, Innezuhalten und der Verstorbenen zu gedenken, und gleichzeitig rechtspopulistischen und demokratiefeindlichen Gruppierungen, die versuchen die Situation für sich auszunutzen und für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, entschieden entgegenzutreten.“

Bürger, die demokratischen Parteien und Fraktionen der Stadt und des Landkreises sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Neben Wittenberger Stadtverordneten wird auch Bürgermeister Oliver Hermann teilnehmen, „denn Wittenberge ist und bleibt eine demokratiefreundliche und weltoffene Stadt.“ Das Demokratieforum und der Evangelische Kirchenkreis Prignitz freuen sich auf Menschen, die in der jetzigen Situation für Gemeinsinn, Akzeptanz und Demokratie zusammenhalten wollen.

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PPA/ext


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